Basketball Klosterneuburg

Bericht vom Sonntag, 15.03.2015 von G. Lederer

Overtime-Niederlage bei den Panthers

 Q1  Q2  Q3  Q4 OT1
Fürstenfeld Panthers 91  24  13  21  21 
BK Dukes Klosterneuburg 84  27  16  27  12 

Erneut mussten sich die BK Dukes in einer Verlängerung geschlagen geben. Bei den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers verlor das Team von Trainer Armin Göttlicher 91:84.

Die Dukes starteten im Kampf um die Top 4 in Fürstenfeld, ohne Kapitän Curtis Bobb (Rücken verrissen), wie gewohnt mit Momo Lanegger, Malik Cooke, Jason Chappell, Re'mon Nelson und Jozo Rados. Die Panthers begannen mit Gary Ware, Marko Car, Chris Lowe, Toni Blazan sowie Tautvydas Slezas. Die Gäste gingen gleich vorne weg - Nelson und Chappell trafen gleich zweimal von außen. Doch auch die Hausherren fanden ordentlich in die Partie. Rados stellte zur Mitte des Abschnitts auf 13:14 für die Gäste. Die Gastgeber antworteten nun mit drei Dreiern in Serie und holten sich einen Sechs-Punkte-Vorsprung. Rados und Payton sorgten für den Anschluss, Suljanovic netzte wenig später zum Ausgleich. Lanegger stellte noch mit einem Drei-Punkt-Spiel auf 24:27 nach zehn Minuten.

Die Oststeirer, die sich bereits im ersten Viertel Vorteile am Rebound verschaffen konnten, erzielten die ersten Zähler durch Ware bezeichnenderweise nach einem Offense-Rebound. Kevin Payton konnterte per Jumper. In der Folge genehmigten sich die Kontrahenten ein kurze Durchschnauf-Pause, ehe die Teams wieder Fahrt aufnahmen. Luka Gvozden sorgte in Minute 15 für das 33:33 von jenseits der Dreierlinie. Von da gaben aber wieder die Babenberger den Ton an und erzielten sechs Zähler am Stück. Blazan unterbrach den Lauf per Lay-up und Lowe verkürzte weiter. Cooke, mit seinen ersten Punkten an diesem Tag, und Rados trafen zum 37:43-Pausenstand. Vor allem am Offensiv-Rebound machte das Team von Trainer Radomir Mijanovic den Niederösterreichern zu schaffen (10:1). Dafür trafen die Gäste bis dahin 70% vom Zweier (16 von 23 Versuchen).

Lanegger eröffnete nach dem Pausentee. Blazan hielt, wie könnte es anders sein, nach einem Offense-Rebound dagegen. Chappell traf im Gegenzug vom Freiwurf, doch plötzlich war der Wurm im Spiel der Klosterneuburger drin. Lowe und Ware bliesen zur Aufholjagd, den Gästen gelang mehr als drei Minuten kein Korb. In Minute 26 stellte Ramiz Suljanovic mit zwei Strafwürfen auf 43:48. Zum Glück für das Team von Coach Armin Göttlicher konnten die Fürstenfelder in dieser Phase kein Kapital aus den Fehlern der Gäste schlagen. Die Gastgeber blieben aber dran und übernahmen durch einen 11:1-Run zum ersten Mal in dieser Partie die Führung. Suljanovic beendete den Lauf, doch Slezas war postwendend am Offensiv-Rebound erfolgreich. So lagen die Hausherren nach drei Vierteln 58:52 in Front.

Rados startete die Aufholjagd im Schlussabschnitt mit einem erfolgreichen Lay-up. Erst knapp drei Minuten später sorgte Lanegger diesmal für die Dukes nach einem Offense-Rebound für die nächsten Zähler in diesem Viertel. Car vom Frewurf sowie Ware und Selzas unter dem Korb bauten daraufhin die F.ührung wieder aus. Nelson hielt sein Team mit einem wichtigen Drei-Punkter ind Schlagdistanz und scorte nach knapp 35 Minuten zum 63:59. Nach einem Time-out für Fürstenfeld antwortete Car mit einem Distanztreffer. Nelson verkürzte weiter mit vier Punkten am Stück. Doch diesmal hatte Gvozden sein Visier von außen scharf gestellt. Lanegger tat es ihm gleich und Nelson stellte 2:24 vor dem Ende auf minus eins aus Sicht der Gäste. Die Teams punkteten im Gleichschritt, ehe Car bei zehn Sekunden nur einen Freiwurf traf. Im letzten Angriff scorte Cooke zum 79:79-Ausgleich und es ging in die Verlängerung.

Dabei verpassten zunächst beide Seiten einige Chancen. Ware und Car mit einem Dreier legten schließlich vor. Payton antwortete mit einem wichtigen Treffer von außen. Blazan gelang jedoch ebenfalls ein Distanzwurf und den Dukes unterliefen in der entscheidenden Schlussphase Ballfehler. So stellte Slezas bei 41 Sekunden auf der Uhr auf plus sieben wieder einmal nach einem Offense-Rebound. Payton hielt mit einem Dunk dagegen. Doch mehr konnten die Klosterneuburger nicht mehr ausrichten. Somit verloren die Dukes 91:84 und verpassten eine weitere Rangverbesserung.

Stimme:

Armin Göttlicher, Dukes-Head Coach: "Nach einer guten ersten Halbzeit, haben wir im dritten Viertel Kopf und Rhythmus verloren. Wir sind mit Glück in die Overtime gekommen - da war allerdings "Schluss mit lustig" und wir hatten keine Kraft mehr."



Dukes-Werfer: Nelson 21, Rados 16, Lanegger 15, Payton 11, Chappell 9, Suljanovic 8, Cooke 4.
Panthers-Werfer: Car 26, Ware 18, Slezas 14, Blazan 13, Lowe 13, Gvozden 6, Astl 1.



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