Bericht vom Samstag, 16.11.2013 von B. Hradil

Dukes lassen Kapfenberg Bulls keine Chance

  

 Q1  Q2  Q3  Q4
Kapfenberg Bulls 63  13  20  11  19 
yourgoody Dukes Klosterneuburg 85  19  20  22  24 

Allen Verletzungssorgen zum Trotz zeigten die BK Dukes eine großartige Performance und ließen den Kapfenberg Bulls keine Chance. In einer Überraschend einseitigen Partie siegten sie klar mit 63:85.

Die BK Dukes, die ohne die verletzten Nagler, Sallomon und Payton antreten mussten, begannen mit Zeleznik, Rachar, Lanegger, Suljanovic und Chappell. Ihnen gegenüber standen Ray, Kraemer, Sanchez, Boylan und Kohlmaier.

Suljanovic Alleinunterhalter im ersten Viertel

Nach den ersten Punkten im Spiel durch die Bulls legten die Dukes einen 7:0-Run aufs Parkett. Von da weg behaupteten sie ihre Führung und kamen vor allem Inside durch den stark aufspielenden Suljanovic zum Korberfolg. Nach sieben Minuten führten die Klosterneuburger bereits mit 8:15 und die Steirer nahmen bereits ihre erste Auszeit. Das Viertel endete mit 13:19, Ramiz Suljanovic erzielte für sein Team 14 (!) Punkte in diesen ersten zehn Minuten.

Die Klosterneuburger blieben auch im zweiten Abschnitt am Drücker und bauten ihre Führung bald auf 11 Punkte aus. Mit einem 8:0-Lauf brachten sich die Bulls zurück ins Spiel, in Minute 14 hieß es nur noch 23:26 für Klosterneuburg. Unbeeindruckt davon bauten die Niederösterreicher ihren Vorsprung, angeführt von Jason Chappell, wieder auf bis zu acht Punkte aus. Mit 33:39 ging es in die Pause.

12:0-Run bringt die Vorentscheidung

Die ersten Minuten nach Seitenwechsel gehörten wieder dem entfesselten Suljanovic. Er machte die ersten sechs Punkte des Viertels und erhöhte den Dukes-Vorsprung damit auf 12 Punkte. Zeleznik legte vier Punkte nach und brachte die Klosterneuburger schon auf 33:49 davon. Die Kapfenberger standen weiter komplett neben sich, erst ein Dreipunkter von Sanchez nach fünf Minuten unterbrach den 12:0-Run der Gäste. In den Schlussminuten kamen die Steirer zwar ein wenig heran, mit 44:61 war der Vorsprung der Dukes vor dem letzten Spielabschnitt aber mehr als nur komfortabel.

Im Schlussviertel ließen die Niederösterreicher nichts mehr anbrennen, zu routiniert ist das Team von Headcoach Robert Langer als dass es so einen Vorsprung noch aus der Hand geben würde. Ganz im Gegenteil: Nach fünf Minuten und dem dritten Lanegger-Dreier in diesem Viertel führten sie uneinholbar mit 51:74. Die Kapfenberger waren endgültig gebrochen und die Dukes scorten weiter nach Belieben. 63: 85 lautete der Endstand in einer Überraschend einseitigen Partie.

Michael Schrittwieser, General Manager der Bulls: "Eine traurige Vorstellung unserer Mannschaft."

Robert Langer, Headcoach der Dukes: "Mit einer guten Defense einen verdienten Auswärtssieg errungen."

Werfer Dukes: Suljanovic 24, Lanegger 20, Zeleznik 13, Chappell 12, Bobb 10, Rachar 2, Greimeister 2, Rados 1, Müller 1
Werfer Bulls: Sanchez 20, Kohlmaier 13, Ray 8, Boylan 6, Shaw 4, Kraemer 4, Opoku 3, Ngoy 3, Gaberle 2



Teile diesen Bericht